Kataloniens. Das Kloster wurde von der UNESCO im Jahre 1992 unter Denkmalschutz gestellt. Der Bau wurde 1151 von Raimund Berengar IV., Graf von Barcelona, und den herbeigerufenen Brüdern der Abtei Sainte-Marie de Fontfroide
in
der Narbonne gegründet und später an den Zisterzienserorden abgetreten. Bei Baubeginn wurde rein im romanischen Sil gebaut, später gingen
die Baumeister zum gotischen Stil über, der sich nun überall
ausbreitete. Das Kloster galt als Siegeszeichen und zugleich als Danksagung für die erfolgreiche Vertreibung der Araber. Bis zum Ende des katalonisch-aragonesischen Königreiches blieb es königliche Grabstätte. 1835 wurde das das Kloster zerstört.
Die Zerstörung
war zur Zeit der Carlistenkriege. Als Carlismus (auch Karlismus) bezeichnet man eine monarchistische Bewegung in Spanien, die seit 1833 Angehörige einer auf Carlos María Isidro von Bourbon zurückgehenden Seitenlinie des bourbonischen Königshauses und mehrheitlich seit 1952 Angehörige einer auf Francisco Javier von Bourbon-Parma zurückgehenden Seitenlinie des Hauses Bourbon-Parma als
Thronprätendenten favorisiert.