
Der Orden lateinisch "Ordo Cisterciensis" wurde im Jahre 1098 von Benediktiner
Mönche des Kloster Molesme
gegründet. Die Mönche verpflichten sich streng nach den
Ordens-regeln des Beendigt von Nursia zu leben. Die Gründung (Mitbegründer) des Ordens wird Robert von Cîteaux zugeschrieben, dieser trat dem Orden der Benediktiner um das Jahr
1044 bei. Robert starb am 17 April 1111 in Molesme. Anlass zur Ordensgründung war
die Rückbesinnung auf die Regula Benedicti. Auf dieser Grundlage wollten die Mönche ausschließlich
von Ihrer Hände Arbeit leben. Andere Einnahmen wie Gewinne aus Verpachtung sowie die Erhebung des Zehnten lehnten sie
ab. Von Cîteaux aus begann man mit Neugründungen
von Tochterklöstern.
Dem neuen Orden gab Stephan Harding mit seiner Charta Caritatis eine Verfassung; 1119 wurde diese durch Papst Calixt II. bestätigt. Somit ist Stephan Harding der eigentliche Gründer des Zisterzienserordens.
Zisterzienserklöster sind einfach an ihren äußeren Erscheinungsbild zu erkennen.
Die Gotik in Spanien begann ihren Einzug mit dem Bau der Klöster zu Poblet und dem des Klosters Santes Creus.