
Das malerische Städtchen Ronda liegt etwa eine Autofahrstunde von den Küsten der Costa del Sol entfernt.
Mit rund 35.650 Einwohnern (
Stand 2006), Rondeños genannt, und eine Fläche von rund 480 km² ist die Gemeinde Ronda eine der größten Ortschaften unter den "weißen Dörfern" Andalusiens.
Die römische Handelsstation Arunda gehört zu den ältesten Städten Spaniens. Früheste Spuren einer Besiedlung der Region stammen bereits aus der Altsteinzeit. Im 8 Jh. wurde Ronda Hauptstadt eines maurischen Emirats. 1485 fiel die Stadt an die Katholischen Könige.
Die imposante Lage verleiht der Stadt einen einzigartigen Reiz. Die Altstadt, La Ciudad, liegt auf einem rundum steil abfallenden Felsplateau.
Die majestätische Puente Nuevo überspannt die Schlucht El Tajo und verbindet die alten maurischen Stadtteile miteinander. Trotz der über die Jahrhunderte stattgefundenen Veränderungen hat Ronda den typischen Médina-Charakter nicht verloren.
Heute kommen täglich tausende Besucher von der Costa del Sol nach Ronda, um die Perle
Andalusiens zu erleben. Für einen Besuch Ronda's sollte man sich ca. 3 Stunden Zeit nehmen.