Der mittelalterliche Ort liegt etwa 25 km südwestlich von Figueres. Von
weitem sieht man die großartigen Wahrzeichen der Stadt. Eine Brücke aus dem
11. Jahrhundert, die den Rio Fluvia überspannt. Die Brücke ist zur Stadt hin
durch ein Tor gegen Angreifer geschützt, als zusätzlicher Schutz steht in
der Mitte der Brücke ein Wehrturm, der mit einem Fallgitter gesichert ist.
Zur Zeit der Römer war die Stadt Zentrum der römischen Provinz Hispania, die
Stadt lag an der Kreuzung von zwei bedeutenden römischen Verkehrswegen.
Im 9. Jahrhundert ließen sich hier die Grafen von Besalù nieder.
Im oberen Teil der Stadt stehen die Reste des Klosters Sant Pere. Der
Ortskern steht heute unter Denkmalschutz. Ein sehenswertes Bauwerk der
Romanik stellt die Kirche Sant Vince da. Sie sollten etwas Zeit mitbringen,
um das einmalig gut erhaltene Städtchen zu erkunden. Der Ort zieht einen
schnell in seinen Bann, man kann heute noch ahnen wie das Leben hier einst
pulsierte. Wir parkten unser Auto außerhalb der Stadt - durch den kurzen
Marsch zur Stadt, erhält man einen guten Gesamtüberblick des Kleinods - am
Fuße der Pyrenäen.