Die Anfänge Olympias liegen im Dunkel des Mythos.
Das Gebiet um Olympia
und der Bereich des Heiligtums selbst war schon in frühhellenischer Zeit (ab
3000 v. Chr.) bewohnt. Bis zu Beginn des zweiten Jahrtausends wurde dort
neben Rhea und Kronos die weibliche Fruchtbarkeitsgöttin
(Demeter
Chamyne) verehrt.
In mykenischer Zeit (1.000 - 1.100 v. Chr.) gehörte
Olympia zum Königreich Pisatis, dessen Hauptstadt Pisa war.
Hier fanden
ab 776 vor Chr. alle vier Jahre die Olympischen Spiele statt. Von jedermann
in Griechenland wurde Friede während der Spiele erwartet. Teilnehmen durften
nur Knaben und Männer. Am Anfang dauerten die Spiele nur einen einzigen Tag,
später wurde der Zeitraum auf fünf Tage verlängert. Der Sieger erhält einen
Lorbeerkranz und wurde daheim mit Ehren überschüttet.
Städte bauten in
Olympia Schatzhäuser, in denen kostbare Gegenstände Zeus geweiht wurden.
Hier im heiligen Hain befand sich eines der sieben Welt-Wunder:
Die
Zeusstatue im Tempel des Zeus wurde von dem berühmten Bildhauer Phidias
zwischen 435 und 425 v. Chr. vollendet. Die Statue stand im Zeustempel im
Mittelpunkt des olympischen Geländes. Sie war teils mit einem Goldbelag und
teils mit Elfenbein beschichtet. Die Statue war 12 Meter hoch und bildete
das Kernstück des Zeustempels.
Olympia